Projektwebseite

Coronarchivare

Universität Hamburg, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Projekt coronArchivare (2022–2024) war ein bundesweites Beteiligungs- und Bildungsprojekt der Universität Hamburg im Umfeld des coronarchiv. Ziel war es, Jugendliche dazu zu befähigen, ihre Erfahrungen aus der Pandemie zu reflektieren und als Teil einer kollektiven Erinnerungskultur im coronarchiv zu sichern. Geleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Thorsten Logge, koordiniert von Catharina Köhnke.

Damit coronArchivare eine eigene visuelle Identität entwickeln und unabhängig kommunizieren konnte, wurde eine abgewandelte Projekt-Website unterhalb der coronarchiv-Hauptseite eingerichtet. Diese bot den Raum für eigene Unterseiten, Workshops, Einreichungen und eine Abschlussausstellung.

Kernformat war eine bundesweite Workshop-Tour mit 25 Terminen, die Jugendliche in Jugendzentren, Schulen und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit erreichte. Die Teilnehmenden lernten, persönliche Erfahrungen als „Spuren“ und „Quellen“ einzuordnen, und erstellten eigene Beiträge für das coronarchiv – Texte, Zeichnungen, Fotos oder Memes. Das Projekt richtete sich besonders an junge Menschen aus marginalisierten Gruppen, die in dominanten Erinnerungskulturen oft unterrepräsentiert sind.

Das sichtbarste Ergebnis war die Online-Ausstellung „Corona ist Geschichte und nervt?!“, die ausgewählte Jugendbeiträge präsentiert und kuratiert. Zahlreiche Einträge – etwa Erfahrungsberichte zur Schulzeit oder kreative Alltagsdokumente – sind direkt ins coronarchiv integriert und mit Archiv-IDs gesichert.

Die Wirkung des Projekts lag nicht nur in den sichtbaren Outputs, sondern auch in der Reflexion über politische Bildung und Citizen Science. In Vorträgen und Projektberichten wurde kritisch diskutiert, wie universitäre Forschung, Jugendarbeit und Partizipation zusammenwirken und welche Herausforderungen dabei entstehen.

Im Projekt coronArchivare standen wir vor der Aufgabe, Jugendliche für politische Bildung und Geschichtswissenschaft zu begeistern. Graphik und Webpräsenz waren hier eine wichtige Basis für das Projekt. So waren wir sehr froh, bombig als zuverlässigen und kompetenten Partner zu gewinnen – Deniz und Jannis haben für diese Herausforderung kreative Lösungen gefunden und diese zielgerichtet umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit bombig war dabei immer sehr angenehm und absolut reibungslos.

Catharina Köhnke / Universität Hamburg

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