Projektwebseite + Archiv

Im Namen der Freiheit

Prof. Dr. Thorsten Logge mit den Künstlern Thorleifur Örn Arnarsson und Uwe Gössel – gefördert durch das BMBF im Wissenschaftsjahr 2024 „Freiheit“

Das Projekt „Im Namen der Freiheit“ wurde als Leuchtturm im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 realisiert. Unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Logge (Universität Hamburg) und in Zusammenarbeit mit Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Kulturinstitutionen entstand eine Initiative, die Freiheitsvorstellungen der Gegenwart sichtbar machen sollte.

Das Projekt nutzte vielfältige Formate: bundesweit 15 Freiheitswerkstätten, acht öffentliche Theater-Versammlungen und Erzählboxen, in denen Menschen ihre Perspektiven zu Freiheit teilen konnten. Alle Beiträge wurden im digitalen Freiheitsarchiv gesammelt, aufbereitet und zugänglich gemacht. Damit sollte eine dauerhafte Dokumentation entstehen, die Wissenschaft, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft verbindet.

Eine Standardintegration auf der Hauptseite des Wissenschaftsjahres hätte der Größe und Vielschichtigkeit des Projekts nicht genügt. Es brauchte eine eigenständige Projekt-Website, die Inhalte flexibel abbildet, Unterprojekte strukturiert darstellt und die Ergebnisse langfristig archiviert. Genau diese Plattform haben wir umgesetzt: eine Projekt-Website mit Archivfunktion, die sowohl nach außen als Kommunikationsinstrument wirkt als auch intern Prozesse unterstützt.

Die Wirkung zeigt sich in den Ergebnissen: Über 1.800 Beiträge wurden gesammelt, zahlreiche lokale Werkstätten dokumentiert und Debatten in Theatern und Stadtteilkontexten sichtbar gemacht. Das Projekt erhielt hohe mediale Aufmerksamkeit, eröffnete Diskursräume in ungewohnten Umfeldern und stellt die Ergebnisse dauerhaft online bereit.

„Die Website war sowohl nach außen als auch nach innen ein wichtiges, die Prozesse strukturierendes Tool. Jannis und Deniz von bombig.net haben es verstanden, gleichermaßen prozesssensibel und zielorientiert die Website zu realisieren, so dass sie zum Impulsgeber für das gesamte Projekt wurde.“

Dr. Janina Kriszio, Universität Hamburg

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